Regentonne frostsicher

Wenn der Herbst zur Neige geht, die ersten Nachtfröste einsetzen und der Arbeit im Garten im Großen und Ganzen ein Ende setzen, fragt sich mancher sicherlich: „Was mache ich mit meinen Regentonnen im Winter?„.

Klar ist, daß Wasser bei Frost gefriert und sich ausdehnt. Halten das die Regentonnen aus, oder müssen sie frostfrei überwintert werden?

Regentonne im Winter

Ich habe meine erste Regenwassertonne, solche ganz einfache, billige grüne, im Winter draußen stehen gelassen. Es war nicht mehr viel Wasser drin, deshalb hatte ich gedacht: Wenn das Wasser jetzt zu Eis wird, kann es sich ja nach oben ausdehnen und wird der Regentonne nicht schaden.

Der Frost hat die Tonne auch nicht zerstört, denn das dünne Plastik hat es ausgehalten, außerdem waren es vor vielen Jahren im Winter (ich weiß gar nicht mehr, welches Jahr es war, als ich die erste Regenwassertonne im Garten aufgestellt habe) keine langen Zeiten, in denen Dauerfrost herrschte. Also war ich guter Dinge: Und wurde enttäuscht!

Die Regentonne hat den Winter noch einigermaßen unbeschadet überstanden, aber der kleine Wasserhahn aus Kunststoff nicht. Er war geplatzt: Sicherlich kein großes Drama, aber ich wurde um eine Erfahrung reicher.

Frostsichere Regentonne

Regenwassertonne

Regenwolken bringen Regenwasser für die Regentonne

Nachdem ich mir in den nächsten Jahren weitere Regenwassertonnen angeschafft habe (es ist herrlich, Wasser für den Garten zur Verfügung zu haben, ohne dafür zu bezahlen!), die natürlich vom Design her viel schöner waren und natürlich auch teurer, wollte ich kein Risiko eingehen. Es waren zwar laut Anbieter der Regentonnen frostsichere Exemplare, aber getraut habe ich diesen Versprechen nicht.

Allerdings konnte ich die Regentonnen auch nicht einfach frostfrei einlagern, so viel Platz gibt es bei mir nicht. Also habe ich sie entleert, die Wasserhähne ausgeschraubt, und leer überwintert. Kein Problem: Im nächsten Frühjahr waren sie wieder wie gewohnt zu nutzen, nachdem die Wasserhähne mit neuen Dichtringen eingeschraubt waren.

Dieser ganze Vorgang hat mir aber nicht wirklich gefallen: Es war eine ganze Menge Arbeit bei den vielen Regentonnen, und neue Dichtungen kaufen wollte ich auch nicht jedes Jahr, auch wenn diese nicht viel kosten.

Also habe ich im nächsten Winter eine neue Lösung probiert: Einfach das Wasser abgelassen, bis der Wasserhahn im trockenen lag, und siehe da: Auch diese Methode hat funktioniert, es gab im nächsten Frühjahr keine Verluste zu beklagen.

Schöne Regentonnen aus Kunststoff

AMUR Regentonne Märchenbrunnen 330 l, Regenfass FROSTSICHER mit stabilem Deckel und Wasserhahn, schöner und Fast unverwüstlicher Regenspeicher, echte Steinstruktur, BRUNNEN wie gemauert (Granit-grau)

Schöne Regentonne, ein Märchenbrunnen, absolut frostsicher (aber den Wasserhahn schütze ich trotzdem)
Bildquelle: AMUR/Amazon*


Allerdings habe ich inzwischen nur noch Regenwassertonnen aus PUR – Kunststoff im Garten. Sie gelten allgemein als frostsicher, und das kann ich auch bestätigen.

Eine Regentonne aus Holz, wie ich zwischenzeitlich auch einmal hatte (ein echtes Weinfass als Regentonne), würde ich allerdings nicht mit Wasser gefüllt überwintern. Ich denke mal, das würde weder der Wasserhahn noch die hölzerne Tonne überleben.

Ich hab es nie probiert, da ein Gartennachbar damals scharf auf mein Weinfass war und es so den Besitzer wechselte. Er macht das Regenfaß jedes Jahr leer und lagert es trocken im Schuppen, und hat seinen Spaß damit.

Ich finde, die modernen Regentonnen  aus Kunststoff sind weitaus pflegeleichter, und meiner Meinung nach sehen sie auch besser aus. Ein Faß haben viele meiner Nachbarn im Garten als Regentonne, einen Märchenbrunnen oder einen Wandtank oder eine andere Designer – Regentonne fast gar keiner. Dabei können diese den Garten so sehr verschönern. Und spenden ganz nebenbei immer kostenloses Wasser für den Garten.

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