Regenwassertonne anschließen

Um Regenwasser optimal sammeln zu können, muß ein  ausreichender Zufluß gewährleistet sein. Es reicht nicht, die Tonne einfach ohne Deckel in den Garten zu stellen. Sicherlich gibt es Gegenden, wo sie dann nach einigen Wochen auch voll wird: Aber wir wollen ja das Regenwasser zwischen den Regentagen nutzen, um unseren Garten zu wässern. Dazu ist es besser, wenn sie möglichst schnell voll wird.

Am besten ist es natürlich, den abfließenden Regen aus einem Fallrohr zu nutzen. Dort wird einfach eine Umleitung zu unserer Regentonne gelegt, und schon fließt alles Wasser vom Dach über die Dachrinne und das Fallrohr in unsere Regenwassertonne.

Regenwassertonne an Dachrinne anschließen

Um die Regentonne mit der Dachrinne zu verbinden, wird sie also optimalerweise direkt an das Fallrohr von der Dachrinne angeschlossen. So kann das Wasser, das sich mit dem Dach gefunden hat, über die Rinne ins Fallrohr fließen und von dort am besten mit einem Regenwassersammler zur Regenwassertonne geleitet werden.

Ich muß immer wieder schmunzeln, wenn viele Menschen im Internet fragen:

„Wie muß ich denn meine neu gekaufte Regentonne an der Dachrinne anschließen?“

Und dann die Antwort geben muß: An die Dachrinne wird ein Fallrohr angeschlossen und keine Regentonne. Es sei denn, sie ist so hoch, daß sie direkt bis zur Dachrinne reicht: Dann kann man sie auch direkt anschließen. Das wird aber in den allerseltesten Fällen der Fall sein!

Regenwassertonne anschließen

Dachrinne und Fallrohr

Regenwasser auf dem Weg vom Dach über die Dachrinne und das Fallrohr bis in unsere Regentonne
Bildquelle: Pixabay

Der Anschluß erfolgt also direkt am Fallrohr, nicht an der Dachrinne selbst. Dabei wird ein Regenwassersammler (auch Regendieb genannt, warum auch immer) genutzt, in dem sich eine Klappe befindet, die das Wasser in die leere Wassertonne ableitet.

Viele Regenwassersammler haben ein System eingebaut, das erkennt, wann die Regenwassertonne voll ist. Dann schalten sie mit Hilfe dieser Klappe wieder um, und das Wasser geht seinen gewohnten Gang wie früher auch immer weiter durch das Fallrohr.

Möglich ist es, zusätzlich eine zweite Regentonne anzuschließen, die dann mit Wasser gefüllt ist, wenn erstere voll ist. Man kann das Wasser aber auch einfach in den Garten laufen lassen oder in die Kanalisation. In letzterem Fall ist es aber verschenktes Geld, wenn man für die Wässerung im Garten teures Trinkwasser verwendet, das kostenlose Regenwasser aber einfach entsorgt.

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