Wasser auffangen mit dem Fass

Das Regenwasser aufzufangen und zu verwenden, ist eine gute Idee, um das teure Trinkwasser zu vermeiden. Am günstigsten geht das mit einer Regenwassertonne.

Einfache Regentonnen

Am bekanntesten sind die grünen, runden Behälter, die es für kleines Geld in fast allen Baumärkten zu kaufen gibt. Sie funktionieren auch ganz anstandslos, haben aber zwei gravierende Nachteile:

  1. Sie sind ziemlich dünnwandig, dadurch ist es nicht möglich, einen Wasserhahn zum Entnahme des Regenwassersvernünftig zu montieren
  2. Sie sehen optisch nun wirklich nicht so gut aus, deshalb werden sie meistens hinter dem Haus versteckt, wo sie nicht sofort zu sehen sind.

Wenn diese Tonnen ebenerdig aufgestellt werden, hat man ziemliche Mühe, das Wasser noch zu entnehmen, wenn die Regentonne weniger als halb voll ist. Aber auch eingegraben ist es nicht viel einfacher, da man sich ziemlich tief bücken muß, um an das Wasser heran zu kommen. Und dann den vollen Eimer oder die Gießkanne wieder herauszubringen, das ist sehr anstrengend.

Regentonne mit Wasserhahn

Deshalb haben sich die Hersteller von Regentonnen etwas einfallen lassen und ihre Tonnen dickwandiger hergestellt. Nun ist es möglich, ein Auslaufventil, den Wasserhahn nämlich, zu montieren. Damit entfällt die schwere Arbeit.

Auch bei der Anbringung des Wasserhahnes gibt es überwiegend zwei Möglichkeiten:

  • im unteren Drittel der Wassertonne. Das kann dann so gestaltet werden, daß man sogar eine Gießkanne drunterstellen kann. Allerdings kommt man so nicht an alles Wasser heran, was unter dem Hahn ist, muß entweder wieder von oben entnommen werden oder kan gar nicht genutzt werden.
  • ganz weit unten. Hierbei kann das Wasser restlos entnommen werden, aber dafür kann man keinen Eimer oder eine Kanne mehr drunterstellen. Für einige Wassertonnen gibt es ein kleines Podest als Zubehör, damit ist dieses Problem dann aus der Welt. Alternativ kann man auch einen Gartenschlauch anschließen, und mit dem Wasser den Garten bewässern. Allerdings läßt hier der Druck relativ schnell nach, je leerer die Wassertonne wird.

Ein altes Weinfass als Regentonne

Zur Zeit ist es absoluter Trend, sich ein altes Weinfass in den Garten zu stellen. Das wird so umfunktioniert, daß es wie eine Regentonne arbeitet, mit einigen Vorteilen gegenüber den Plastetonnen:

  1. Diese Regentonne aus einem Weinfass ist absolut wasserdicht
  2. Sie sieht natürlich nostalgisch schön aus, für einen Garten, der nicht so auf das Moderne ausgerichrter ist, eine sehr gute Idee
  3. Das Holz ist in der Regel viele Jahre alt und braucht auch beim Betrieb im Freien kaum behandelt werden.

Ich persönlich bin nicht ein großer Fan von diesen Weinfass – Regentonnen, da sie im praktischen Betrieb auch einige Nachteile haben. Erst einmal ist mir der Inhalt viel zu klein, und mit dem Wasser entnehmen tue ich mich auch schwer:

Der Hahn ist meistens zu weit oben, so daß ich die Tonne nicht mal leer bekomme, und mit der Kanne kommt man auch nicht gut von oben herein.

Da gibt es schönere Regentonnen, und auch wenn sie aus Plastik sind, ist doch der Nutzwert meiner Meining nach viel höher.

Aber das ist wie vieles Geschmackssache.

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