Regentonnen als Zierobjekte

Mit einer Regenwassertonne kann man eine ganze Menge machen. Zum einen natürlich das, wozu sie gedacht ist: Kostenloses Regenwasser sammeln. Dazu eignen sich natürlich die einfachsten und billigsten Behälter, auch wenn sie optisch nicht jedermanns Sache sind.

Wer in seinem Garten Wert auf eine gewisse Ästhetik legt, der wird sich eine schöne Regentonne aufstellen. Diese hat den Vorteil, neben dem Sammeln von Regenwasser auch gut in die Gartengestaltung einbezogen werden zu können. Und von diesen Regentonnen gibt es inzwischen mehr auf dem Markt, als ein gewöhnlicher Garten vertragen kann.

Schöne Regenwassertonnen

Seit ich Regenwasser sammele und als Sprengwasser für den Garten nutze, haben mich diese schön designen Regentonnen nicht mehr losgelassen. Denn anders als die einfachen meistens grünen Wassertonnen kann man mit Regentonnen in Form von außergewöhnlichen Objekten viel für die Gestaltung tun. Nun ist nicht nur der „Aha“ – Effekt der Besucher ein Grund dafür, daß man sich bei der Auswahl der Regenwassertonnen auch auf die Garten – Gestaltung bezieht.

Ein andere Grund ist auch meine persönliche Begeisterung. Inzwischen ist es so, daß ich jede Gelegenheit im Garten nutze, um eine schöne Regenwassertonne aufzustellen. Sieben sind es inzwischen geworden (natürlich nicht auf einen Schlag, sondern auf mehrere Jahre verteilt), und leider habe ich inzwischen keine Dächer mehr, um die Regentonnen mit Wasser zu versorgen.

Regenwassertonnen als Kunstobjekte

Regenwassertonne Märchenbrunnen
Regentonne als Märchenbrunnen. Richtig schön wird er erst, wenn er länger steht und nicht mehr neu aussieht. Auch ohne Zufluß ein schönes Objekt im Garten.

Aber es gibt ja Regentonnen, die wirken schon von sich aus, auch wenn sie gar nicht an eine Wasserquelle angeschlossen sind. Eine Regentonne als Märchenbrunnen habe ich inzwischen von der Wasserversorgung abgekoppelt, weil ich sie schon einige Jahre im Garten zu stehen habe, und den Platz für ein anderes Modell gebraucht habe.

Jetzt steht sie ganz alleine im Garten, ohne Deckel, damit sie wenigstens ein wenig Regenwasser auffangen kann. Leider ist der Niederschlag hier in Berlin unterirdisch geworden: Daran bin ich wohl selbst ein wenig Schuld:

Seit ich mein Hobby „Schöne Regenwassertonnen als Gartengestaltung“ entdeckt habe und auslebe, regnet es immer weniger.

Globale Erwärmung? Stört mich nicht so sehr, ich mag es eher warm. Aber lang anhaltende Trockenzeiten wie zum Beispiel 2018 (ein Regentag zwischen Mai und September: und genau an diesem Tag hat meine Tochter geheiratet!) machen mir mein schönes Hobby inzwischen ziemlich madig.

Inzwischen denke ich ein wenig wie Rudi Karrell:

„Wann wirds mal wieder richtig regnen?“


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